Warum fällt es manche von uns so schwer, Nein zu sagen? Und warum fühlen sich die eigenen Grenzen oft zuerst falsch an, statt selbstverständlich?
In dieser Folge spreche ich darüber, wie leicht es passiert, dass wir unsere eigenen Bedürfnisse übergehen – aus Angst, egoistisch zu sein, andere zu enttäuschen oder Verbindung zu verlieren. Lange habe ich geglaubt, dass ein Nein etwas ist, das begründet werden muss. Dass Rücksicht bedeutet, mich selbst zurückzustellen.
Doch Grenzen entstehen nicht erst, wenn wir sie aussprechen. Sie sind viel früher da: als leises Gefühl, als innere Unstimmigkeit oder als kaum wahrnehmbares Nein. Die eigentliche Herausforderung ist eher nicht, sie zu erkennen – sondern sie ernst zu nehmen.
Ich teile persönliche Erfahrungen über Schuldgefühle, Anpassung, Erschöpfung und die Angst, nicht mehr gemocht zu werden. Und darüber, warum Grenzen für mich heute nicht mehr mit Distanz oder Ablehnung verbunden sind, sondern mit Klarheit, Selbstachtung und Verbindung.
Eine Folge über das Spannungsfeld zwischen Schuldgefühlen und Selbstrespekt – und darüber, warum ein Nein manchmal der ehrlichste Weg zu sich selbst ist.