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By: Gert Scobel
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Vielleicht kennt ihr den Satz "It's never too late for a happy childhood“ – Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit. Oder glaubt ihr etwa, alles sei bereits egal und zu spät?  Ist es nicht! Dieser Kanal hilft euch mit Aufklärung also mit Hilfe von Philosophie, Wissenschaft und Gesprächen. Außerdem ist es nie zu spät für Neugier. Lernen geht immer. It's never too late to have a better thought: Es ist nie zu spät für einen besseren Gedanken. Neugier und Aufklärung bewirken etwas und können euch zufriedener machen. Denn es kommt anders – wenn man denkt. scobel: Der Philosophie- & Wissenschafts-Kanal. Unterhaltung mit Erkenntnisgewinn.  Science Social Sciences
Episodes
  • Die gefährlichste Frage unseres Lebens – scobel
    Jul 2 2026
    Was, wenn die wichtigste Frage unseres Lebens falsch gestellt ist? Wir fragen ständig: Wozu arbeite ich? Wozu liebe ich? Wozu lebe ich? Doch vielleicht ist genau dieses Denken in Zweck, Nutzen und Optimierung der blinde Fleck unserer modernen Welt. Heute geht es um die Philosophie der Zwecklosigkeit: Um Bewusstsein, Ego, Sinnsuche, Spinoza, Aristoteles, Buddhismus und die Frage, ob das Leben überhaupt ein letztes Ziel braucht. Ausgehend vom Moment des Aufwachens zeigen wir wie unser Ich jeden Morgen neu entsteht: Erst ist da reine Wachheit, dann kommen Erinnerungen, Pläne, Sorgen, To-do-Listen und mit ihnen die große Maschine des Wozu. Mit Thomas Metzinger, Michael Hampe, Baruch de Spinoza und buddhistischen Perspektiven geht es um eine radikale Möglichkeit: Freiheit beginnt vielleicht dort, wo wir aufhören, alles nützlich machen zu wollen. In einer Zeit von Selbstoptimierung, Leistungsdruck, Mindfulness-Apps, Produktivität und Sinnkrisen ist diese Frage aktueller denn je: Müssen wir unser Leben ständig begründen oder dürfen wir einfach leben? 📅 Neue Ausgaben immer donnerstags, 19 Uhr. 👇👇👇 0:00 👉 Intro 4:24 👉 Wozu? Nachdenken über den Zweck 7:00 👉 Aristoteles ist Schuld – Aber wir machen weiter 10:56 👉 Zwecklos 13:01 👉 Der blinde Fleck – Aus buddhistischer Sicht 18:33 👉 Yuge oder ungehinderte Freiheit 23:36 👉 Am Ende: Das Leben 👇👇👇 THOMAS METZINGER, Der Elefant und die Blinden. Auf dem Weg zu einer Kultur der Bewusstheit. Mit mehr als 500 Erfahrungsberichten über das reine Bewusstsein, München 2023 MICHAEL HAMPE, Wozu? Eine Philosophie der Zwecklosigkeit, München 2024 SHOUKEI MATSUMOTO, The Great Unburdening: Beyond Utility and the Return to "Just Living" 👉 https://www.living-dharma.com/p/the-great-unburdening-beyond-utility 👇👇👇 Moderation, Recherche & Skript: Gert Scobel Zeichnungen: Claus Ast Eine Produktion der probono Fernsehproduktion GmbH: Anja Görner, Friedrich Küppersbusch, Jürgen Ohls, Kim Plettemeier, Maxie Römhild und René Fischell Mit Unterstützung von: Alexander Hollmer, Annluise-Sophie Schröter, Arne Clasvogt und Pascal Hadré Finanziert wird dieser Kanal vom gemeinnützigen AVE Institut für Achtsamkeit, Verbundenheit, Engagement (🔗 https://ave-institut.de/). 👇👇👇 Fragen und Anregungen gerne jederzeit per Mail an scobel@probono.tv. Und Tschüss. #scobel
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    26 mins
  • Warum Politik heute immer komplizierter wird – scobel
    Jun 25 2026
    Heute geht es um die Frage, warum selbst hervorragend begründete Expertengutachten häufig nicht zu guter Politik führen. Ausgehend von Aristoteles' politischer Philosophie untersuchen wir, warum das Gemeinwohl mehr verlangt als die bloße Summe wissenschaftlicher Expertise und weshalb moderne Demokratien mit wachsender gesellschaftlicher Komplexität zunehmend an ihre Grenzen geraten. Was bedeutet Gemeinwohl? Welche Rolle spielen Wissenschaft, Philosophie, Expertenräte, Demokratie und politische Urteilskraft? Und warum könnte gerade die Philosophie helfen, aktuelle Reformdebatten besser zu verstehen? Anhand von Beispielen aus der Gesundheits-, Klima- und Bildungspolitik zeigt dieses Video, weshalb nachhaltige Entscheidungen mehr brauchen als Daten allein. 📅 Neue Ausgaben immer donnerstags, 19 Uhr. 👇👇👇 0:00 👉 Intro 3:36 👉 Aristoteles und der Sommer der Reformen 6:01 👉 Die Kunst, das Ganze im Blick zubehalten 12:35 👉 Deutschland und die Herausforderung der Komplexität 21:34 👉 Wer sorgt für das Wohl des Ganzen? 👇👇👇 Quellenangaben zu zitierten Aussagen: Sachverständigenrat Gesundheit & Pflege, Bundesgesundheitsministerium, Stand Mai 2025; Expertenrat für Klimafragen, Prüfbericht Treibhausgasemissionen 2025, veröffentlicht Mai 2026 (Barbara Schlomann, Fraunhofer ISI, Ratsvorsitzende); Spitzenverband GKV, Stellungnahme an den Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages, Anhörung 17. Dezember 2025 / Beratung Februar/März 2026; Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG), in Kraft getreten Ende 2024, Bundesgesundheitsministerium. 👇👇👇 Moderation, Recherche & Skript: Gert Scobel Zeichnungen: Claus Ast Eine Produktion der probono Fernsehproduktion GmbH: Anja Görner, Friedrich Küppersbusch, Jürgen Ohls, Kim Plettemeier, Maxie Römhild und René Fischell Mit Unterstützung von: Alexander Hollmer, Annluise-Sophie Schröter, Arne Clasvogt und Pascal Hadré Finanziert wird dieser Kanal vom gemeinnützigen AVE Institut für Achtsamkeit, Verbundenheit, Engagement (🔗 https://ave-institut.de/). 👇👇👇 Fragen und Anregungen gerne jederzeit per Mail an scobel@probono.tv. Und Tschüss. #scobel
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    26 mins
  • Diese 6 Gedanken könnten dein Leben neu ordnen | Folge 1 – scobel
    Jun 19 2026
    Kann ein einziger Gedanke unser Leben verändern? Manche philosophischen Ideen wirken wie ein Funke: Sie bringen uns dazu, unsere Gewissheiten zu hinterfragen, unsere Sicht auf die Welt neu zu ordnen und anders über uns selbst nachzudenken. Heute geht es um sechs philosophische Sätze, die bis heute nichts von ihrer Kraft verloren haben. Von Immanuel Kant über Sokrates bis Heraklit: Die großen Fragen der Philosophie sind aktueller denn je. Was ist der Mensch? Wie entstehen Wissen und Weisheit? Warum ist Selbstreflexion so wichtig? Und was können uns klassische Denker in einer Zeit von Künstlicher Intelligenz, Populismus, gesellschaftlicher Polarisierung und rasantem Wandel noch sagen? 📅 Neue Ausgaben immer donnerstags, 19 Uhr. 👇👇👇 0:00 👉 Intro 0:54 👉 Immanuel Kant (um 1800) „Das Feld der Philosophie … läßt sich auf folgende Fragen bringen: 1) Was kann ich wissen? 2) Was soll ich thun? 3) Was darf ich hoffen? 4) Was ist der Mensch?“ Die vier Fragen finden sich in Immanuel Kant, Logik : AA IX, S. 25: (https://korpora.org/kant/aa09/025.html) Ähnlich ist eine Stelle in der Kritik der reinen Vernunft: AA III, S. 522 (https://korpora.org/kant/aa03/522.html) 2:36 👉 Aristoteles, Metaphysik, Buch I, (982b) (384-322 v.u.Z.) ,,Durch das Staunen haben Menschen begonnen zu philosophieren - der Anfang aller Weisheit." διὰ γὰρ τὸ θαυμάζειν οἱ ἄνθρωποι καὶ νῦν καὶ τὸ πρῶτον ἤρξαντο φιλοσοφεῖν … φρόνησις ἤρξατο ζητεῖσθαι. Griechisch: https://www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=Perseus%3Atext%3A1999.01.0051%3Abook%3D1%3Asection%3D982b 3:46 👉 Platon, Apologie des Sokrates, 38a (428-348 v.u.Z.) ,,Das ungeprüfte Leben ist für einen Menschen nicht lebenswert." ὁ δὲἀνεξέταστος βίος οὐ βιωτὸς ἀνθρώπῳ Griechisch: https://www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=Perseus%3Atext%3A1999.01.0169%3Atext%3DApol.%3Asection%3D38a 4:54 👉 Heraklit, Fragment B12 (Diels-Kranz) (um 500) ,,Alles fließt." πάντα ῥεῖ Die Vorsokratiker: Band 1, Griechisch-lateinisch-deutsch, Auswahl der Fragmente und Zeugnisse, Übersetzung und Erläuterungen von M. Laura Gemelli Marciano, Düsseldorf 2007, S. 321. Das Zitat bei Platop lautet: Πάντα χωρεῖ καὶ οὐδὲν μένει (Plato) 6:27 👉 Erasmus von Rotterdam, Brief an Anton von Bergen vom 16.3.1501. „Es ist besser auch spät zu lernen als nicht zu wissen“. Wörtlich: "satius esse vel serius discere quam nescire quae cum primis oportet tenere": P.S. Allen, Opus Epistolarum Des. Erasmi Roterdami, Tom I (1484-1514), 1906 (Brief # 149, S. 351) Deutsch: Erasmus von Rotterdam, Briefe. Verdeutscht und hg. v. Walther Köhler. Erw. Ausgabe v. Andreas Flitner. Mit 8 Abb. ND, 4. Aufl. mit neuem Vorw. und neuer Bibliographie Darmstadt 1995, S. 72 (zitiert in: Jürgen Goldstein, Menschlichkeit. Vom Plan der Humanisierung der Welt, Berlin 2025, S. 169 (Anm. 81) 7:35 👉 Zhungzi (莊子, 365 - 290 v.u.Z.) Kapitel 1 ,,Der vollkommene Mensch ist ohne Ego; der Heilige ohne Verdienst; und der Weise hat keine Prominenz.“ 至人無己,神人無功,聖人無名 (zhì rén wú jǐ, shén rén wú gōng, shèng rén wú míng) Englische Übersetzung: „Therefore I say, the Perfect Man has no self; the Holy Man has no merit; the Sage has no fame.” (Burton Watson, The Complete Works of Zhuangzi, New York 2013, S. 55) Deutsche Übersetzung: „Der höchste Mensch ist ohne Ego. Der spirituelle Mensch hat keine Verdienste. Der weise Mensch hat keinen Ruf.“ (Kap. 1.1) (Günter Wohlfart, Zhuangzi (Dschuang Dsi). Meister der Spiritualität, Freiburg 2001, S. 41) 9:15 👉 Outro 👇👇👇 Moderation, Recherche & Skript: Gert Scobel Zeichnungen: Claus Ast Eine Produktion der probono Fernsehproduktion GmbH: Anja Görner, Friedrich Küppersbusch, Jürgen Ohls, Kim Plettemeier, Maxie Römhild und René Fischell Mit Unterstützung von: Alexander Hollmer, Annluise-Sophie Schröter, Arne Clasvogt und Pascal Hadré Finanziert wird dieser Kanal vom gemeinnützigen AVE Institut für Achtsamkeit, Verbundenheit, Engagement (🔗 https://ave-institut.de/). #scobel
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    10 mins
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