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Kopf Hoch

Kopf Hoch

By: Marlene Dietrich-Gsenger Max Kickinger
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„Kopf hoch“ thematisiert Mediennutzung im Familienalltag, mit Fokus auf Smartphones, Social Media & KI - sowie Regeln, Vertrauen und problematische Inhalte.Marlene Dietrich-Gsenger, Max Kickinger
Episodes
  • „Cui bono? Wenn Kleinkinder zur Zielgruppe werden"
    Jun 3 2026
    In dieser Folge sprechen wir über die Mediennutzung von Kindern zwischen 0 und 6 Jahren. Wir ordnen ein, warum dieses Thema gerade bei sehr kleinen Kindern wichtig ist und warum dafür aus unserer Sicht besondere Regeln gelten müssen. Wir besprechen Empfehlungen von WHO sowie aus Österreich und Deutschland. Dabei geht es vor allem um Bildschirmzeit, etwa keine Zeit für Kinder unter 1 oder 2 Jahren beziehungsweise sehr begrenzte Zeit für ältere Kinder, möglichst immer in Begleitung. Wir machen auch deutlich, dass diese Empfehlungen meist nicht zwischen einzelnen Medienformen unterscheiden. Wir greifen Zahlen aus Österreich und Deutschland auf. Laut einer älteren Befragung nutzten bereits 72 Prozent der 0- bis 6-Jährigen gelegentlich internetfähige Geräte. Außerdem besprechen wir, dass auch Hörspiele und Geräte wie die Toniebox eine Rolle in der Mediennutzung kleiner Kinder spielen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Forschung zu möglichen Effekten. Wir halten fest, dass Zusammenhänge mit Sprache, Sozialverhalten und Motorik zwar gemessen werden, aber klein sind und von vielen Faktoren abhängen. Dazu zählen unter anderem wirtschaftliche Lage, Bildung und Betreuungssituation in den Familien. Wir sprechen auch darüber, was in der Praxis beobachtet wird: Kinder frieren manchmal vor Bildschirmen ein, werden reizbarer beim Ausschalten und reagieren mit Wut. Aus dem Kindergarten berichten wir außerdem, dass Freispiel, Fantasie und sprachliche Interaktion teils zurückgehen und digitale Inhalte, Figuren und Geräusche sehr präsent sind. Zum Schluss gehen wir auf EdTech-Angebote für Kleinkinder ein. Wir unterscheiden zwischen begleiteten, forschungsbasierten Lernangeboten und stark monetarisierten Produkten. Unser Fazit ist, dass Mediennutzung in diesem Alter möglichst begleitet sein sollte und dass Eltern die Qualität und die Absicht hinter Angeboten mitbedenken müssen.
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    56 mins
  • "Alle anderen haben schon eins" - Veronika - Mutter von zwei Söhnen
    May 27 2026
    In dieser Folge sprechen wir mit Veronika – Mutter von zwei Söhnen und beruflich im Medien- und Kommunikationsbereich unterwegs – über das, was in vielen Familien gerade verhandelt wird: Wie viel Bildschirm ist okay? Und was passiert, wenn die Regeln fehlen? Wir starten mit den Zahlen: In Österreich bekommen Kinder ihr erstes Smartphone im Schnitt mit zehn Jahren. Der durchschnittliche Erstkontakt mit Pornografie liegt bei 12,7 Jahren. Und eine Studie zeigt, dass schon bei Erwachsenen das Blockieren mobiler Internetnutzung messbare Effekte auf Aufmerksamkeit und Wohlbefinden hat. Dann wird es persönlich. Veronika erzählt offen, wie es bei ihr zuhause läuft: Ihr älterer Sohn ist stark an Geräten interessiert, hat als Zwischenlösung ein iPad bekommen und es gibt zu wenig klare Regeln. Die Nutzung führt zu mehr Unzufriedenheit bei ihm und in der ganzen Familie. Eine Woche ohne iPad hat die Stimmung spürbar verbessert. Gleichzeitig spürt ihr Sohn den sozialen Druck: Viele in seiner Klasse haben längst ein Smartphone, und er fühlt sich als Nachzügler. Das iPad hilft ihm teilweise, mitreden zu können – und technischer Besitz wird für ihn zum Statussymbol. Am Ende bleiben die Fragen, die sich wahrscheinlich alle Eltern stellen: Wie viel Zeit sollen Kinder mit Geräten verbringen? Wie macht man Geräte im Alltag weniger präsent? Wie wichtig sind Konsequenz und Vorbildfunktion? Und vor allem: Wie schaffen wir es, dass unsere Kinder zu uns kommen, wenn online etwas passiert? Mit uns in Kontakt treten: WhatsApp an: +43 660 3777019
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    1 hr and 5 mins
  • Willkommen zu Kopf hoch
    May 20 2026
    In dieser Folge stellen wir den Podcast „Kopf hoch“ vor, in dem wir uns mit bewusster Mediennutzung, Smartphones, Social Media und KI im Familienalltag beschäftigen. Wir kommen aus Medienbildung, Werbung und Beratung, und genau deshalb interessiert uns nicht die große Grundsatzdebatte, sondern das, was im Alltag wirklich hilft. Smartphones, Social Media, KI: Wie gehen Familien pragmatisch damit um? Wir erklären unser Format mit kurzen „Interventionskarten", die in konkreten Situationen – am Esstisch, im Kinderzimmer, vor dem Schlafengehen – zu einem kurzen Innehalten einladen. Und wir sprechen über Erfahrungen aus Schule und Familie: über Regeln, die funktionieren und solche, die es nicht tun, über Vertrauen, und über den Moment, wenn ein Kind etwas gesehen hat, das es nicht hätte sehen sollen.Chapters0:03 Willkommen zu Kopf hoch1:03 Mediennutzung als Alltagsthema4:00 Kopf hoch erklärt6:51 Interventionskarten im Alltag8:43 Smartphone-Regeln für Kinder13:32 Expertinnen und Verbündete16:16 Maker-Space für Kinder17:55 Technologie mit Maß18:57 Wöchentliche Episoden startenLong SummaryIn dieser ersten Folge stellen wir den Podcast „Kopf hoch“ vor, in dem wir uns mit bewusster Mediennutzung, Smartphones, Social Media und KI beschäftigen. Wir sprechen darüber, warum wir den Podcast gestartet haben und dass wir damit auch selbst besser verstehen wollen, wie wir mit diesen Themen im Familienalltag umgehen. Wir beschreiben unseren gemeinsamen Hintergrund: Marlene arbeitet seit Jahren in der Medienbildung mit Kindern, Max kommt aus Werbung, Strategie und Markenberatung und erlebt digitale Tools sowohl beruflich als auch als Vater. Beide bringen die Perspektive mit, dass Technologien im Alltag sehr präsent sind und sich auch auf Kinder und Familien auswirken. Im Mittelpunkt steht die Idee, keine ideologischen Grundsatzdebatten zu führen, sondern einen pragmatischen Zugang zu finden. Der Titel „Kopf hoch“ meint dabei sowohl den bewussten Blick weg vom Display hin zu echten Begegnungenals auch die Haltung, mit Herausforderungen in diesem Bereich konstruktiv umzugehen. Wir erklären auch unser Format mit „Interventionskarten“: kurze Denk- und Handlungsimpulse fürAlltagssituationen, in denen Mediennutzung oft stressig oder unreflektiert passiert. Als Beispiel nennen wir das gemeinsame Essen oder den Umgang mit Smartphones im Kinderzimmer. Ziel ist es, solche Situationen zu erkennen und kurz zu prüfen, ob sie so für uns passen. Außerdem sprechen wir über Erfahrungen aus Schule und Familie, etwa über Regelungen rund um Smartphones, Vertrauen und den Umgang mit unangenehmen Inhalten, die Kinder sehenkönnen. Für kommende Folgen planen wir Gespräche mit Expertinnen und Experten, Eltern, Lehrkräften, Journalistinnen, Kinderschutzbeauftragten und auch Kindern. Kopf Hoch auf InstagramShownotes mit KI erstellt
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    20 mins
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