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Der mussmansehen Podcast - Filmbesprechungen

Der mussmansehen Podcast - Filmbesprechungen

By: Florian Bayer und Johannes Franke
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Wir lieben Filme und wir lieben es, über Filme zu diskutieren. Die Sache ist nur, wir haben einen sehr unterschiedlichen Filmgeschmack. Daher drückt jeder von uns dem jeweils anderen für die aktuelle Episode einen neuen Film aufs Auge mit dem Ziel, dessen Horizont zu erweitern und ordentlich über den Film zu streiten. Jeden Mittwoch gibt es eine neue Episode mit einem Film, viel Diskussion, viel Streit und auch der ein oder anderen Topliste.All rights reserved Art Entertainment & Performing Arts
Episodes
  • Episode 284: Halt auf freier Strecke - Heute reden wir übers Sterben
    Jun 10 2026
    Frank, Anfang/Mitte 40, Lagerarbeiter, Familie mit zwei Kindern, mitten im Leben stehend, bekommt die schlimmste Diagnose, die man sich vorstellen kann. Ein Hirntumor, bösartig, ohne Aussicht auf Heilung. Seine Lebenserwartung, vielleicht ein paar Monate. Zusammen mit seiner Frau, der BVG-Fahrerin Simone, muss er darüber nachdenken, wie er dies seinen beiden Kindern Lily und Mika erzählen kann, wie er behandelt werden möchte, und ganz generell, wie seine letzten Wochen auf der Erde aussehen sollen. Neben der belastenden Strahlentherapie versucht die Familie so gut es geht, Alltag zu leben: Schule, Sport, gemeinsame Quality Time und ein Besuch im Tropical Island stehen auf dem Programm. Aber der Tumor macht sich stärker und stärker bemerkbar: Frank wird von Kopfschmerzen geplagt, verliert mehr und mehr die Orientierung und wird immer schneller zum Pflegefall. Die letzten Tage eines Menschen mit schwerer persönlichkeitsverändernder Krankheit: Andreas Dresen erzählt dies in Halt auf freier Strecke aus dem Jahr 2014 in einem realistischen, lakonischen Ton, der umso brutaler die Tragik der Situation offenbart. Immer dabei das iPhone, das den Familienalltag in intimen Nahaufnahmen einfängt. Auch immer dabei, der Tumor, zuerst als abstrakte Angst, dann als Terror im familiären Alltag, schließlich ganz real als Mann, der im Radio zu hören ist, in der Harald Schmidt Show auftritt und neben Frank im Bett schläft. Johannes, wir haben im Laufe unseres Podcasts schon so manches Tabuthema angefasst. Aber das größte Tabuthema überhaupt haben wir bisher nur in Liebe von Michael Haneke gestreift, und auch da fast so en passant. Deshalb muss ich dich jetzt erst einmal fragen. Fühlst du dich gewappnet, heute über das Sterben zu reden?
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  • Episode 283: Ein Königreich für ein Lama - Anarchie in Disneyland
    Jun 3 2026
    Kusco - Der Herrscher eines alten Inka-Reiches findet sich in ein Lama verwandelt im Schlamm eines verregneten Waldes wieder. Wie konnte es DAZU kommen? Er beteuert unschuldig zu sein und keine Fliege etwas zu leide tun zu können, aber wir merken schnell: dieser spätpubertierende Diktator ist das schlimmste was je einem Land passieren könnte: Ein Idiot, der nicht mal versteht, was er tut, als er seine Pläne offenbart, ein komplettes Dorf auszurotten um ein Disneyland dorthin zu bauen. Japp. Ein Disneyland als Evil-Plan in einem… Disneyfilm. Also braucht es die faltige Yzma und den treudoofen Kronk, die ihn in ein Lama verwandeln, und dann den einfachen Lama-Hirte Patcha, der ihm zeigt, was es bedeutet, eine echte Verbindung zu einem anderen Lebewesen zu haben, um ihm das Leben zu retten und schließlich zurück in einen Menschen zu verwandeln. Diesmal einen mit echten Gefühlen, die über sein eigenes Ego hinausgehen. The Emporer's New Groove lebt vom Tempo und seinen überdrehten Figuren und markiert eine Abkehr vom "König der Löwen"-Drama hin zu einer Komödie mit einer Gagdichte, die es sicherlich vorher so nie gab und die auch später wieder seltener wurde. Für die Zuschauer im Jahr 2000 sicherlich ein bis zu Unkenntlichkeit verändertes Disney, was nicht sofort zum Erfolg geführt hat. Plor, konntest und kannst du mit dieser 180 Grad-Wendung von Disney etwas anfangen?
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    1 hr and 34 mins
  • Episode 282: Masters of the Universe (1987) - He-Man, vom Actionspielzeug zum Dolph Lundgren
    May 27 2026
    Achja, He-Man… euch Jungspunden sagt das vielleicht jetzt ziemlich wenig, aber für mich als Kind der 80er Jahre war das damals das Actionspielzeug schlechthin. Und so ist es auch nur zu logisch, dass sich Mattell irgendwann dachte: “Och, daraus können wir auch eigentlich nen Film machen.” Nur problematisch, wenn man relativ wenig Budget zur Verfügung stellt und sich mit der chaotischsten Produktionsbuzze in ganz Hollywood einlässt. Die verlegen, um Geld zu sparen, das Geschehen kurzerhand vom fantastischen Planeten Eternia in das USA ihrer Zeit. Genau dort landen die Heroen He-Man, Teela und Duncan nämlich gemeinsam mit dem Schlüsselmeister Gwyldor, nachdem der böse Skeletor Schloss Grayskull eingenommen hat und die Zauberin in seiner Gefangenschaft hält. Um das Böse zu besiegen und Eternia zu retten brauchen unsere Helden einen kosmischen Schlüssel, der allerdings den Teenagern Julie und Kevin in die Hände fällt. Und das Böse ruht natürlich auch nicht. Skeletor weiß mittlerweile, wo sich seine Feinde und der Schlüssel befinden und schickt seine eigene Monsterschar los, um den Planeten Erde ordentlich aufzuwühlen. Masters of the Universe aus dem Jahr 1987, eine Fish out of Water Geschichte, die relativ wenig mit der ursprünglichen Spielzeug- oder Zeichentrickserie gemein hat. Entsprechend negativ fielen die Kritiken damals wie heute aus. Und wisst ihr was? Ich versuche, euch und Johannes heute davon zu überzeugen, warum die alle Unrecht haben. Aber first things first. Johannes hattest du als Kind der 80er Jahre aus dem Osten irgendwelche Anknüpfungspunkte an He-Man oder andere Actionfiguren?
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    Less than 1 minute
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